Therapeutisches Boxen

Hier erfährst du alles über unseren Kurs "Therapeutisches Boxen":
Termine, Ort, Alter und Rahmenbedingungen. 
Und du erhältst einen kleinen Einblick in die Übungen!

Im folgenden Video erfährst du mehr über unseren Kurs "Therapeutisches Boxen" (bitte zweimal anklicken):

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Therapeutisches Boxen

Ziel des Therapeutischen Boxens ist eine Verbesserung der Selbstregulation von Kindern, Jugendlichen, sowie Erwachsenen. Das Training fördert 

  • die Impulskontrolle (Inhibitation)
  • die Emotionswahrnehmung
  • das Arbeitsgedächtnis
  • die kognitive Flexibilität
  • sowie das Selbstbild 


 Damit baut unser Ansatz auf zwei Säulen auf: Stärkung der Identität (Selbstbild, Selbstwert und Selbstvertrauen), sowie auf einer Steigerung der Exekutiven Funktionen (Möglichkeit zur Selbstregulation, durch Einflussnahme auf Emotionen, Gedanken, Verhaltensweisen.). Erfolge, welche im Bereich der Exekutiven Funktionen erzielt werden, wirken sich außerdem positiv stärkend auf die Identität aus.

Darum Boxen:

Bewegung gilt als Boost der Exekutiven Funktionen. Hierbei erhält das Boxen, integriert in eine therapeutische Grundhaltung, eine Sonderstellung. Gesellschaftlich ist Boxen mit gewissen Bildern assoziiert, welche auf zweierlei Weisen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (aber auch Erwachsenen) kanalisiert werden können. Einerseits wird Boxen mit einer gewissen „Stärke“ und „Kraft“ verbunden, wodurch viele Jugendliche, welche andere Sportarten als „uncool“ empfinden und verweigern, weiterhin über das Boxen zugänglich bleiben. Anderseits erfahren gerade zurückgezogene, schüchterne Jugendliche einen enormen Schub in Bezug auf ihr Selbstvertrauen, wenn sie ins Spüren und sichere Austesten mit zwei Boxhandschuhen und einem Gegenüber kommen. 

Damit unterscheidet sich das therapeutische Boxen klar von einem „Kampfsport“-orientierten Angebot, da es hierbei um die Schaffung und Festigung eines sicheren Ortes geht. Impulsive Kinder und Jugendliche, welche sich sonst nur schwer auf Achtsamkeitsübungen einlassen würden, zeigen in diesem Setting eine hohe Bereitschaft zu einer Ausführung ebendieser (zum Beispiel einer Atemübung). Wohingegen Kinder und Jugendliche, welche eher eine Vermeidungshaltung an den Tag legen, hier ihre Kraft (teilweise zum ersten Mal) entdecken und entfalten können. 

Ebendiese Erfolgserlebnisse unterstreichen die motivationsfördernde Komponente des therapeutischen Boxens, wobei es sich hier eben nicht um einen (Straßen-) Kampfsport handelt, wenngleich auch Techniken erlernt werden, welche auch im Boxsport zum Einsatz kommen. 


 Das therapeutische Boxen nutzt klassische Elemente des Boxsports und bietet damit eine vielfältige Mischung an Erfahrungsmöglichkeiten (Nähe-Distanzwahrnehmung und Modulation; Verantwortungsübernahme/Vertrauen; Anspannung/ Entspannung) und vielfältigen Trainingsmöglichkeiten (Pratzenarbeit: Inhibitation und Arbeitsgedächtnis; Fußarbeit: Räumliche Orientierung, Arbeitsgedächtnis, Seilspringen: Messbarer Lernfortschritt und vieles mehr).

Zentral ist hierbei die therapeutische Beziehungsgestaltung. Wir agieren nicht als klassische Sporttrainer*innen, sondern öffnen Räume für Reflexion, fördern Ressourcen, ermutigen zu neuen Erfahrungen und sprechen wertschätzend Kritisches an.
 
Unser therapeutisches Boxen bieten wir derzeit im Workshopformat (mind. 3 Einheiten) und im Einzelsetting an. 

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse, als Institution, Gruppe, oder Einzelperson geweckt haben und stehen Ihnen gerne für Buchungsanfragen, sowie Nach-, oder Rückfragen zur Verfügung. 

Wir, als Team von Empowermate, möchten Menschen dabei unterstützen ihr Potenzial entfalten zu können, oder um es mit den Worten Muhammad Alis zu sagen: 

„Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann, wenn mein Herz daran glauben kann – dann kann ich es auch erreichen.“